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Winter Ends Festival 2012: Darkness over Cologne

"Winter Ends... But Darkness Still Remains" - Unter diesem Motto fand am 27. und 28.02.2012 das erste Winter Ends Festival statt. Die Idee ist simpel: Den Winter gebührend verabschieden, dabei ein paar Bands die Chance geben, sich auf der Bühne zu zeigen, und zugleich einfach eine ordentliche Party abfeiern. Stattgefunden hat das Event im MTC zu Köln, initiiert hat das Ganze David von Mirrored In Secrecy, die hiermit zugleich auch ihre offizielle CD-Release-Party gegeben haben.

Schwierig war natürlich der Zeitpunkt - Ein zweitägiges Festival auf Montag und Dienstag zu legen, war wohl etwas ungeschickt, wie der Veranstalter auch selbst schmerzlich erfahren musste. Um es vorne Weg zu sagen: Der Besucherandrang blieb weit unter den gesteckten Erwartungen, besonders am Montag war das Publikum verdammt dünn gesät. Wirklich schade, da das großartige Programm und die geringen Eintrittspreise eigentlich Hoffnung auf mehr machten.

Dennoch hatten alle beteiligten ihren Spaß, was aus den Gesprächen mit Besuchern und Bands immer wieder heraus zu hören war. Ich selbst war ja als Promoter kurzfristig in die Orga eingesprungen, weswegen ich mir in diesem Bericht auch mal "wertende" Aussagen zum Gesamtergebnis weitestgehend zu verkneifen versuche - Nur soviel: Alle Bands haben mir sehr gut gefallen, manche ein wenig mehr, andere etwas weniger.


The Fright

Das Montagsprogramm lockte mit den Bands Crud, The Fright und Jesus On Extasy.
Bei Crud handelt es sich um eine scheinbar unscheinbare Band aus Dormagen, bestehend aus drei Personen, die sich äußerst sympathisch verkauft haben und mit denen auch die Aftershow-Party sehr witzig war. Mit mehr Unterstützung hat das Trio durchaus das Potential, einige große Bühnen zu rocken, weswegen ich euch unter anderem bald auch mal deren Debüt vorstellen werde. Bis dahin empfiehlt sich unter anderem ein Blick auf facebook.com/crudgermany.
Es folgte The Fright, eine wirklich bühnenfüllende Horror-Rock-Band, die unter Fans des Genres bereits großen Stellenwert genießt - Zu Recht, hat das Quartett aus der Nähe von Jena doch nicht nur die mit Sicherheit actiongeladenste Show des gesamten Festivals abgeliefert, sondern auch wirklich geile Mucke im Gepäck gehabt. Im Web zuhause sind The Fright unter www.the-fright.de
Headliner des Montags waren Jesus On Extasy, besonders in der Gothic Szene mit Sicherheit eine der bekannteren Formationen. JoE haben zuletzt einige Tiefen und gravierende Besetzungswechsel durch und dürften sich gerade in einem Wieder-Selbstfindungsprozess befinden, haben aber auf der Bühne nicht zuletzt durch ihre neue Frontfrau Manja Wagner (u.a. auch Illuminate) eine richtig gute Figur gemacht - Besser als das, was ich in der Vergangenheit von den Essenern gewohnt war. Auch wenn an diesem Abend das Publikum dünn gesät war, subjektiv finde ich, Jesus On Extasy befinden sich im Aufwind und haben - wenn sie so weitermachen - gute Chancen, an alte Erfolge anzuknüpfen. Weitere Infos unter www.jesusonextasy.com.

Anzumerken sei übrigens, dass ein Großteil der Musiker, des Veranstalter-Teams und auch der Besucher am Montag Abend noch die bis dato leere Furchtbar (um die Ecke vom MTC) für ein Aftershow-Gelage gestürmt sind und die arme Thekenbedienung echt ins Schwitzen gebracht haben... Das war in jedem Fall Lustiger Ausklang des Abends.


Burden

Der Dienstag war insgesamt deutlich besser besucht, auf dem Programm standen Mirrored In Secrecy, Leviathan und Burden.
Mirrored In Secrecy waren ja Gastgeber des Winter Ends 2012, mir aber ehrlich gesagt zuvor gänzlich unbekannt. Leider! Denn nicht nur, dass es sich auch hier um supernette Leute handelt, die Band präsentiert einfach richtig feinen Gothic Metal, bei dem der kontrastreiche Gesang von David und Julia natürlich im Vordergrund steht. Sehr zu empfehlen, und dadurch, dass nicht wenige Besucher wohl aus dem Fankreis von MiS stammten, war dies natürlich auch einer der stimmungsreichsten Gigs des Festivals. www.mirroredinsecrecy.de.
Die folgenden Leviathan aus Bonn sind etwas an mir vorbei gegangen - Coole, wenn auch etwas monotone Musik, ordentlicher Death Metal... Das sind so die Eindrücke, die ich da mitgenommen habe. Schlecht wars aber auf jeden Fall nicht, und unter www.myspace.com/leviathanmelodicdeath kann sich der geneigte Leser ja einene igenen Eindruck machen.
Burden waren dann sowas wie der Wunschkandidat des Veranstalters und somit sicherlich für viele ein absoluter Höhepunkt. Irgendwo zwischen Stoner und Doom Metal angesiedelt, haben sich Burden zu recht in kurzer Zeit zu einer festen Bank im Underground geformt, die auch auf dem Winter Ends Festival 2012 eine gnadenlos gute Show abgeliefert hat. Besucht die Jungs doch einfach mal auf burden-online.com.

Um doch noch einen Kommentar abzugeben: Mir hat es unheimlich Spaß gemacht, und damit war ich sicher nicht alleine. Die Idee des Winter Ends ist wunderbar, die Umsetzung war professionell - Wenn man das Ganze im nächsten Jahr noch auf ein Wochenende legt, dann dürfte auch die Besucherzahl drastisch anziehen. Ich würde mich jedenfalls über eine Fortsetzung freuen!

Bildergalerien:
Montag
Dienstag

Website:
www.winterends.com

07.03.2012 by Otti

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