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Raggedy Angry: How I Learned To Love Our Robot Overlords

Raggedy Angry ist ein Bandname, der zunächst ein wenig skurril klingt. Bewusst, denn die Kanadier wollten damals etwas was sowohl kindisch als auch aggressiv klingt, zudem sollte der Name exklusiv in den Ergebnissen der Suchmaschinenlisten auftauchen. In jedem Fall ist er einprägsamer als Irvin Scabtree and Pressit, der Name mit dem die Jungs ursprünglich ihre Karriere starteten. Aktuell befinden sich die Jungs mit ihren Landsleuten von The Birthday Massacre auf Europatournee, um hier ihre Fangemeinde weiter auszubauen und die bisherigen Fans zu bedienen, zudem steht ein neues Album von Raggedy Angry an, welches auf einen nicht minder abgefahrenen Titel hört: How I Learned To Love Our Robot Overlords ist ein Hightech-Industrial-Konzeptalbum mit Anleihen an diversen SciFi-Geschichten.

Erzählt wird hier die Geschichte von Atom, einem Mann der sich im Drogenrausch einbildet, die Welt sei von Robotern beherrscht, und wie der Titel schon sagt beginnt er Zuneigung zu diesen Wesen zu entwickeln. Raggedy Angry erzählen diese Story mit abgefahrenen vornehmlich elektronischen Sounds, die aber durch einen echten Drummer und Gitarrenspiel zusätzliche Tiefe erlangen. Leider liegt dem sehr hübschen Digipack kein Booklet bei, um sich mit den sicherlich sehr spannenden Lyrics tiefer auseinanderzusetzen.
Musikalisch bewegen sich die Kanadier auf dem aktuellen Album irgendwo zwischen Synthpop, Industrial und Nu Rock, setzen aber dabei zahlreiche Akzente in verschiedene Richtungen. So klingt Assimilate über weite Strecken auch mal nach klassischem US-Punk, oder das süße Robot Love wird zu einem Crossover zwischen New Wave und Songwriter-Ballade.

Auf How I Learned To Love Our Robot Overlords setzen sich Raggedy Angry letztlich nur eine Grenze, die ausgesprochen andersartige Story von den Roboter-Herrschern. Ansonsten schaffen es Scabtree, Bell, Hachmann und Roussel hier einen stilistischen Regenbogen zu verarbeiten, ohne dass daraus ein zerfahrenes Werk wird. Diese breit gefächerte Stilauswahl macht es natürlich schwierig, eine klare Empfehlung abzugeben wer mit diesem Album glücklich werden könnte... Mir gefällt dieser Facettenreichtum auf jeden Fall ausgesprochen gut. Raggedy Angry könnten zu einem der ganz großen Acts der kommenden Jahre werden, wenn sie dieses Niveau weiter ausbauen und entsprechenden Support bekommen.

Trackliste
01. Wake
02. Don´t Mess With The S.S.
03. Burn Your Gods
04. Fire Engine Red
05. Sick Thoughts
06. My Escape
07. Take The Home
08. Easter Island Radiation
09. Get Fucked
10. Assimilate
11. Superjet
12. Digital Hell
13. Robot Love
14. Epilogue: Cheers

Veröffentlichung: 15.10.2010

Raggedy Angry - Website
Cover

14.10.2010 by Otti

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